Titelbild
i Login
anonym
Druckansicht Hilfe
Icon
Login
Icon
Start
Icon
Verlage
Icon
Texte
Icon
Bände
Icon
Reihen
Icon
Extras
Forum
Forum
Icon
Gästebuch
Wiki
Wiki
Impressum
Impressum
Logo Karl-May-Verein

< zurück zum Text

Text-Rezensionen

zum Text: Unter Würgern, Abenteuer aus der Sahara von Karl May

Lesevergnügen 1 Punkt 1 Punkt 1 Punkt 1 Punkt 1/2 Punkt
Information über Land und Leute 1 Punkt 1 Punkt 1 Punkt kein Punkt kein Punkt
Biografische Bedeutung 1 Punkt 1 Punkt 1 Punkt 1 Punkt kein Punkt


Eintrag von Rüdiger (vom 26.2.2008) (weitere Einträge von Rüdiger)

Dieser Text ist in dem Band „Kleinere Hausschatz-Erzählungen“ enthalten (dort auch detaillierte Informationen zur Erzählung sowie viele weitere Hintergrundinformationen) und entstand aus der ursprünglichen (also nicht der im späteren Band 10 enthaltenen) Fassung der „Gum“ und der „Rose von Sokna“.

Unter dem Titel „Die Wüstenräuber“ gab es später einen Nachdruck.

1893 baute Karl May diesen Text ("Unter Würgern") mit geringfügigen Änderungen in den Band 10 seiner Reiseerzählungen ein, allerdings wieder unter dem alten Titel "Die Gum", was zu einiger Verwirrung führen kann.


Eintrag von Helmut (vom 8.3.2008) (weitere Einträge von Helmut)

Wann und wo taucht der Name "Old Shatterhand" erstmals auf?
Genau, in der Geschichte "Unter Würgern - Abenteuer aus der Sahara von Karl May" erschienen 1878/79 im "Deutschen Hausschatz".
Mit anderen Worten Old Shatterhand taucht als erstes in der Sahara auf, bevor er dann in den Wilden Westen wechselt.
Der Name stammt - so steht es in dieser Geschichte - von seinem englischen Freund Sir Emery Bothwell. Seine Gewehre "Büffeltödter" (!) und "Henrystutzen" hat er in der Front-Street in Saint Louis käuflich erworben. Der "Büffeltödter" wandelt allerdings sehr bald, noch im Verlaufe dieser Geschichte, seinen Namen und daraus wird dann der allbekannte "Bärentödter".
Beide Details musste May vor Aufnahme der Geschichte in "Orangen und Datteln" (als "Die Gum") abändern, damit sie einigermaÃźen in seine Reiseerzählungen "einpassbar" wurde.
Hier wird noch ziemlich handfest abgerechnet, alle Mitglieder der Raubkarawane (der Gum) verlieren im Verlaufe der Geschichte ihr Leben, sehr häufig auch durch ein Loch "2 Zoll über der Nasenwurzel". Diese Todesart wird anscheinend speziell durch Geister in der Wüste (wie in der Sahara so auch im Llano Estakado) ausgeführt.
Dass sich bei May am Ende der Geschichte "Sir Emery" immer häufiger, am Ende ständig, in einen "Sir Emmery" verwandelt, soll wohl daran liegen, dass er immer öfter (aus welchen Gründen auch immer) an seine Emma dachte. So meint wenigstens Herbert Meier im Vorwort zum KMG-Reprint "Kleinere Hausschatz-Erzählungen".
Sei es, wie es sei, jedenfalls hatte ich sehr viel Freude beim Lesen.
Die vorkommenden Figuren Korndörfer, aber auch Hassan der GroÃźe hätten es durchaus verdient häufiger in Mays Werk vorzukommen. Dies gilt auch für Em(m)ery Bothwell, der in Satan und Ischariot eigentlich auch nur noch eine Nebenrolle spielt.

Rezension schreiben bzw. bearbeiten
 
Kleinere Hausschatz-Erzählungen (1-einzige))