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Text-Rezensionen

zum Text: Die Schatten des Schah-in-Schah, Alternative Fortführung von Karl Mays Reiseerzählungen Der Löwe der Blutrache und Bei den Trümmern von Babylon

Lesevergnügen 1 Punkt 1 Punkt 1 Punkt 1 Punkt 1/2 Punkt
Information über Land und Leute 1 Punkt 1 Punkt 1 Punkt 1 Punkt 1 Punkt
Biografische Bedeutung 1 Punkt kein Punkt kein Punkt kein Punkt kein Punkt


Eintrag von Rüdiger (vom 22.5.2008) (weitere Einträge von Rüdiger)

"Macht's nach, aber macht's genau nach" schrieb seinerzeit Samuel Hahnemann, der Begründer der Homöopathie, etwaigen Nachfolgern und Nachahmern sozusagen ins Stammbuch; auch in Sachen Karl May ein beherzigenswerter Satz.

Daß das einem Menschen namens Heinz Grill tatsächlich streckenweise recht gut gelungen ist, mag eine Textprobe (aus dem Munde von Hadschi Halef Omar) hier belegen:

"was sich uns da an Hässlichkeit der wohldurchdachten Absichten und an Niedertracht der abgrundtiefen Handlungsweisen entgegenstellt, das ist unrettbar dem Verderben geweiht. Denn wenn wir freundschaftlich behandelt und hochachtungsvoll geehrt werden, ist unsere Herablassung und Milde so unendlich wie die Zahl der Wüstenflöhe in den Einöden der Sahara; wer es aber wagt, unsere Ehre anzutasten oder gar die Lieblichkeit unseres Wesens und die stolze Männlichkeit unserer heldenmütigen Persönlichkeiten mit seinem Schmutz zu besudeln, der muss damit rechnen, dass ihm der Gluthauch unseres Zorns und die Pestilenz unseres Grimms solange um die Ohren pfeift, bis er zur Nichtigkeit eines Läkkä muräkkäb (Tintenkleckses) zusammenschrumpft, wie dergleichen auf den Briefen zu sehen sind, die ich in der Stille meines Tschadir (Zeltes) an meinen Effendi schreibe."

Das ist (noch einmal: sozusagen) Karl May, obwohl es Heinz Grill ist.

(siehe auch Bandrezension)

Eintrag von Widukind (vom 8.1.2011) (weitere Einträge von Widukind)

Die Schatten des Schah-in-Schah von Heinz Grill kann man als eine sehr gelungene Fortsetzung der ersten beiden Silberlöwen-Bände im romantischen Stil - also im traditionellen Abenteuer-Stil - Mays bezeichnen. Silberlöwe III/IV ist - die Jünger des Maysters mögen es mir verzeihen - ja denn doch eine eher dröge Lektüre und hat seinerzeit offenbar schon Fehsenfeld nicht gefallen.
Grill gelingt es wirklich meisterhaft, die von May in der doch etwas lieblos gearbeiteten Vorgeschichte nur ansatzweise und nicht ganz problemlos - v. a. bzgl. der Rolle des guten persischen Prinzen im Rahmen der bösen Schatten - geknüpften Fäden stimmig zusammenzufügen und das Ganze in einem spektakulären Ende am Hofe des persischen Großkönigs selbst enden zu lassen. Außerdem zeigt der Autor als Historiker umfassende Fachkenntnisse über Land und Leute, die er aber durchaus im May-Stil herüberbringen kann.
- Leider ist das Buch wohl nicht mehr lieferbar, aber antiquarisch kann man sein Glück versuchen. NB: In der Einleitung zu dem Buch wird auf eine weitere Alternativ-Fortsetzung von Otto Eicke verwiesen mit dem Hinweise, dass auch hier eine Herausgabe des Manuskripts überlegt werde. Sollten sich nicht auch dafür geneigte Leser finden lassen?

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