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zum Text: Maghreb-el-aksa

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Eintrag von Rüdiger (vom 7.8.2005) (weitere Einträge von Rüdiger)

Launiger Text zu einer kleinen Bilderserie.

Liest man den ersten Absatz, in den die aktuelle Tagespolitik von 1888 einfließt, stellt man fest, dass sich von damals bis heute irgendwie nicht allzu viel verändert hat.

Der ins Deutsche übersetzte marokkanische Willkommensgruß ist durchaus Geschmackssache,

„viel Familie, leichtes Leben und Unbeengtheit wünsche ich dir!“

wobei der Rezensent gegen leichtes Leben und Unbeengtheit im weiteren und engeren Sinne durchaus nichts einzuwenden hätte, derjenige, der ihm „viel Famile“ wünschte, liefe allerdings Gefahr, den Hals umgedreht zu bekommen. So ist das, was dem einen erstrebenswertes Ziel und Inbegriff vermeintlicher Harmonie und Geborgenheit, ist dem anderen ein abschreckendes Reizwort, ähnlich angenehm besetzt wie etwa „Atomkrieg“ oder „Schleimbeutelentzündung“.

Die Worte des Propheten: »A' mel cher wa irmih fil baher - thue Gutes und wirf es ins Meer!« haben sich mir nicht so ganz erschlossen, da werde ich gelegentlich mal nachschlagen, was es damit auf sich hat.

Was im einzelnen bei der Falkenjagd so abgeht, wusste ich vor dem Lesen dieses Textes auch nicht, Karl May ist doch immer wieder auch für Bildung gut, und wenn es auf dem dritten Weg ist.

Aber es gibt gottlob auch weniger grausames: „Während der Falkenjagd nur von dem wohlhabenden Bewohner der Ebene gehuldigt wird, liebt der arme aber verwegene Bewohner der Atlasberge einen anderen Sport, welcher freilich mit unserem siebenten Gebote nicht gut in Einklang zu bringen ist. Das Wort Haremi, Räuber, gilt ihm als eine sehr ehrenvolle Bezeichnung. Dabei ist er ungemein höflich und wird niemand die Taschen leeren, ohne bei jedem Gegenstande, den er nimmt, ein freundliches »Bidesturak« oder »'an isnak - mit Ihrer Genehmigung« zu sagen.“ Diesen Sport hat auch unser Autor stets als solchen angesehen, vielleicht hat er erkannt, dass es im Großen auch nichts anderes ist, wobei man bekanntlich die Großen laufen lässt.

Wirklich ein interessanter Text. Nachzulesen im vorzüglichen Band 71.


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